ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK

Die seit dem Staatsstreich im März 2013 unter einer beispiellosen humanitären Krise leidende Zentralafrikanische Republik erholt sich dank der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft allmählich.

Die FSD begann ihre Arbeit im Land im Februar 2014 zunächst mit diversen humanitären Hilfsprojekten, um den Bedürfnissen der von dieser Sicherheitskrise betroffenen Bevölkerung gerecht zu werden:

  • Sensibilisierung für das Risiko von Unfällen im Zusammenhang mit der Handhabung von Waffen, Munition oder Geschossabfällen.
  • In Bangui die Exhumierung und Beisetzung von Leichen, die außerhalb der Friedhöfe notdürftig vergraben worden waren.
  • Unterstützung der Logistikströme durch die Wiedereröffnung der Verkehrswege im Norden des Landes durch die Sanierung der Fähre von Batangafo.
  • Kampagnen zur Sensibilisierung für die Risiken und zur Reduzierung von Waffengewalt.

Zur Unterstützung der Maßnahmen der Europäischen Union hat die FSD ihre Tätigkeit ab 2015 schrittweise auf Projekte zur Unterstützung der Wiederherstellung der staatlichen Autorität konzentriert, eine wesentliche Voraussetzung für die Sicherung der Provinzen, die Rückkehr der Vertriebenen und die Erholung der lokalen Wirtschaft.

In diesem Rahmen führt sie derzeit, nach zwei aufeinander folgenden Projekten zur organisatorischen Unterstützung und Verwaltung des Verteidigungsministeriums (2015-2016 und 2017-2019), zwei Projekte parallel durch:

  • ein Projekt in Bouar im Nordwesten des Landes zur Unterstützung des Konzepts „Garnisonsarmee“. Dieses Projekt konzentriert sich in erster Linie auf die Sanierung der Infrastrukturen des Lagers zur Nutzung durch das Militärpersonal und ihrer Familien.
  • Ein Projekt zur der Kapazitätsstärkung der administrativen und logistischen Verwaltung der zentralafrikanischen Streitkräfte in Bangui. Dieses Projekt konzentriert sich im Wesentlichen auf die Verbesserung des Informationssystems und der Kompetenzen im Bereich des Bauwesens, der Logistik und des Ressourcenmanagements.

FSD führt dieses Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Association FSD France durch.

Ein besonderes Dankeschön an alle unsere Spender und Unterstützer:

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